​Die Geschichte des  Papiertheaters in Kitzingen

 

Nachdem Dorothea Reichelt, Sammlerin antiker Papierkunst,  im Jahr 1999 in Marktbreit eine sehr gut besuchte Museumsausstellung mit dem Titel  "Die Räuber im Wohnzimmer" organisiert hatte, fragte sie Gabriele Brunsch, Autorin und Theaterregisseurin von eigenen Musicals und Komödien mit Laienbühnen, ob sie nicht Lust hätte mit ihr auf einer Originalbühne von 1875 ein Theaterstück zu realisieren. Der Plan war die romantische Oper "Der fliegende Holländer" mit Originalfigurinen zur Aufführung zu bringen. Da sich Gabriele Brunsch eher für Text und Musik und die Erstellung des Hörspiels verantwortlich fühlte, fragte sie Helga Kelber, ob sie nicht mitmachen würde. Bei den Aufführungen bewegten Dorothea Reichelt und Helga Kelber hinter der Bühne die Figurinen, Gabriele Brunsch saß vor der Bühne und sprach live als Erzählerin  die dramatischen Passagen und Überleitungen in das so von ihr gestaltete Hörspiel ( siehe unten *) hinein.
 

Von 1999 bis 2002 spielten die drei Frauen, Dorothea Reichelt, Gabriele Brunsch und Helga Kelber, an unterschiedlichen Orten mit diesem winzigen antiken Theater. Mehrmalige Besuche des jährlichen Festivals in Preetz machten das Eintauchen in die Welt des Papiertheaters leicht. So sprang der Funke über und bald war es für Gabriele Brunsch  klar, dass sie sich mit selbst erstellten Theaterstücken ein ganz eigenes Profil im Bereich "PAPIERTHEATER" geben wollte. Helga Kelber schloss sich an.

Die Planung begann.

Schließlich entstanden zwei gänzlich unterschiedliche Bühnensysteme. Im Jahre 2003 feierten beide Bühnen Premiere:

 

"DER BLAUE SCHLEIER" von Gabriele Brunsch mit dem Theaterstück: "Kalif Storch"

"ANDERWELT" von Helga Kelber mit den Theaterstücken: "Ferdinand, der Stier!" und "Wo die wilden Kerle wohnen".

 

Zwei Frauen, zwei Bühnen, aber vier Hände, die einander bei den Aufführungen helfen!

Ab 2003 spielten die beiden Theater  regelmäßig abwechselnd für die Öffentlichkeit.

Im Jahr 2006 mietete Gabriele Brunsch die Räume in der Grabkirchgasse 4 an.

Im November  2014 scheidet Helga Kelber aus dem Unternehmen "Papiertheater" aus. 

 

Eine veränderte Raumgestaltung läutet die neue Spielzeit ein.

Gabriele Brunsch arbeitet ihre Stücke von der Präsentation mit vier Händen auf zwei Hände um.

 

Das  PAPIERTHEATER KITZINGEN, die Miniatur-Kunst-Bühne von Gabriele Brunsch, erfreut sich regen Zuspruchs aus nah und fern.


Die Geschichte des  PAPIERTHEATERS

 

Bitte lesen Sie den Eintrag bei:

* Anmerkung:
Bei der Herstellung des Hörspiels half Wolf Demel, der mit seiner Band Out of Time die musikalischen Komödien von Gabriele Brunsch seit Anfang der 90er Jahre unendlich aufwändig und mit hervorragendem Engagement und Perfektion in der von ihr gegründeten "Marktbreiter Rathausbühne"  begleitet hatte.

Er half  ihr noch bis Mitte des nächsten Jahrzehnts im technischen Bereich bei der Herstellung der Hörspiele für die Miniatur-Kunst-Bühne DER BLAUE SCHLEIER.

Ab 2007 erarbeitete Gabriele Brunsch alle Hörspiele selbst.

"Dido und Aeneas oder Die Zwischenzeit des Glücks" wurde 2013 im Studio aufgenommen.

Call

T: 09332-8692

Mail:

gabriele.brunsch (at) t-online.de

 

 

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© gabriele brunsch

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